Male nicht den Teufel an die Wand
Selbsterfüllende Prophezeiung
Gefährliche Sätze: sonst laufen wir Gefahr
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In Berlin Bezirk Spandau im Wachenheimer Weg 10 von Montag, der 16.09.1985 - 2001, wo ich dort wohnte, habe ich mit Kugelschreiber einen Tasmanischen Teufel aus einer Zeichentrickfilm an die Wand gezeichnet, etwa 1 Meter groß
Redewendung: Male nicht den Teufel an die Wand
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„Mal den Teufel nicht an die Wand“ ist eine
bekannte deutsche Redewendung, mit der man jemanden dazu auffordert, nicht so pessimistisch zu sein. Wer den Teufel an die Wand malt, befürchtet das Schlimmste und beschwört das Unglück durch seine Worte sprichwörtlich herauf. [
1,
2]
Bedeutung und Herkunft
- Bedeutung: Man soll keine unbegründeten Horrorszenarien entwerfen oder unnötig „schwarzsehen“.
- Herkunft: Die Redensart stammt aus dem mittelalterlichen Volksglauben. Damals dachte man, dass das bloße Aussprechen, Denken oder eben Zeichnen des Teufels das Böse magisch anzieht. Ein alter Spruch dazu lautet: „Man braucht den Teufel nicht über die Tür zu malen, er kommt von selbst ins Haus“. [1, 2, 3, 4]
Typische Synonyme
- Schwarzsehen
- Alles in düsteren Farben ausmalen
- Unken
- Den Teufel heraufbeschwören [1, 2]
Gibt es eine bestimmte Situation, bei der du gerade befürchtest, dass etwas schiefgeht? Erzähl mir gerne davon, dann können wir das Szenario gemeinsam sachlich durchgehen.
Die Redewendung bedeutet im Klartext:
Sei kein Pessimist und male dir nicht ständig das schlimmste Szenario aus. Wer den Teufel an die Wand malt, beschwört in den Augen abergläubischer Menschen durch seine negativen Gedanken oder Worte erst recht das Unglück herauf. [
1,
2,
3,
4]
Im Mittelalter gab es den Glauben, dass Symbole, Bilder und Gedanken dunkle Kräfte oder Dämonen anziehen könnten. Den Teufel – selbst in Form eines Bildes – an die Wand zu zeichnen, galt daher als gefährliche Beschwörung des Bösen. Heute nutzen wir den Spruch im alltäglichen Umgang, um jemanden zu beruhigen, der grundlos schwarzsieht oder vor Unheil warnt.
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Wenn du nach weiteren Formulierungen für dieselbe Bedeutung suchst, gibt es im Deutschen gute Alternativen: [
1]
- Schwarzsehen
- Den Kopf in den Sand stecken
- Unken (von der Unke, die früher als Unglücksbringer galt)
- Alles in schwarzen Farben malen [1, 2]
Gibt es eine bestimmte Situation in deinem Leben, bei der du gerade befürchtest, dass etwas schiefgehen könnte? Wenn du mir davon erzählst, können wir uns das Ganze mal in einem positiveren Licht ansehen.
Den Teufel an die Wand malen - Redewendungen - GEO
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