Was hat es mit dem Freitag, den 13. auf sich ???
Am Freitag, den 13.11.2026 um 10 Uhr kommt der Bewährungshelfer Herr Schubert nach Spandau
Was hat es mit dem Freitag, den 13. auf sich ???
- Die Zahl 13: Sie gilt oft als Unglückszahl, weil sie auf die als vollkommen geltende Zahl 12 folgt (12 Monate, 12 Apostel – die 13 überschreitet dieses Maß). Im Christentum war Judas, der Verräter von Jesus, der 13. Gast beim letzten Abendmahl. In der nordischen Mythologie bringt der Feuergott Loki als 13. Gast Unglück
- Der Freitag: Im Christentum gilt der Freitag als Tag der Kreuzigung Jesu (Karfreitag) und als Tag, an dem Adam und Eva aus dem Paradies verstoßen wurden
- Kombination beider Elemente: Die feste Verknüpfung der beiden Omen entstand maßgeblich im 20. Jahrhundert – unter anderem durch den Roman „Friday, the Thirteenth“ von T.W. Lawson aus dem Jahr 1907 sowie durch spätere Popkultur und Horrorfilme
- Historischer Mythos: Oft wird die Verhaftung der Tempelritter am Freitag, den 13. Oktober 1307, als Ursprung genannt, jedoch lässt sich diese direkte historische Verbindung laut Kulturhistorikern nicht durchgehend belegen
- Häufigkeit: Ein Freitag, der 13. kommt jedes Jahr ein- bis dreimal vor
- Wissenschaftliche Realität: Unfalldaten und Statistiken (etwa von Versicherern oder dem ADAC) zeigen immer wieder, dass an diesem Tag nicht mehr Unfälle oder Unglücke passieren als an ganz gewöhnlichen Tagen
- Vorsichtsmaßnahmen: Dennoch tragen viele Hotels, Fluggesellschaften oder Krankenhäuser dem Aberglauben Rechnung, indem sie oft auf eine 13. Zimmernummer, Etage oder Sitzreihe verzichten
- Fachbegriff: Die panische Angst vor diesem Tag wird wissenschaftlich als Paraskavedekatriaphobie bezeichnet
- Die Begegnung: Robinson Crusoe lebt seit Jahren allein auf einer einsamen Insel, als er beobachtet, wie Kannibalen Gefangene auf die Insel bringen. Er befreit einen der Gefangenen, da dessen Hinrichtung ansteht
- Der Name: Robinson nennt ihn „Freitag“, weil ihre Begegnung und die Rettung an eben diesem Wochentag stattfanden. Seinen echten, ursprünglichen Namen erfährt man im Buch nicht
- Das Verhältnis: Robinson behandelt Freitag zunächst nicht als Gleichgestellten, sondern macht ihn zu seinem Diener bzw. Sklaven. Er versucht, ihm die englische Sprache, Kultur und den christlichen Glauben beizubringen
- Wandel der Sichtweise: Freitag erweist sich als hochintelligent, lernfähig und freundlich. Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden eine engere Bindung, auch wenn das ursprüngliche Machtgefälle von Herr und Diener das Verhältnis prägt
- Kulturelle Einordnung: In der modernen Literaturkritik wird der Roman oft kritisch gesehen, da er kolonialistische Denkmuster, Rassismus und eine patriarchalische Überlegenheitslogik widerspiegelt











