Der größte Baum 🌳 !!!
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- Magmatischer Härtling: Entstand vor rund 50 Millionen Jahren durch Magma, das unterirdisch in Sedimentgestein eindrang und langsam abkühlte. [1, 2]
- Sechseckige Lavasäulen: Beim Abkühlen schrumpfte das Gestein und bildete die charakteristischen, parallelen Basaltsäulen. [1, 2]
- Freilegung durch Erosion: Über Jahrmillionen wusch das Wasser der Umgebung (wie der Belle Fourche River) das weichere Sedimentgestein weg. Zurück blieb der harte, wetterbeständige Vulkankern. [1, 2]
- Heiliger Ort: Mehr als 20 indigene Völker (darunter die Lakota, Cheyenne und Kiowa) verehren das Gebiet seit jeher als heilige Stätte für Gebete und Zeremonien. [1, 2]
- Legende des Bären: In indianischen Erzählungen flüchteten Kinder vor einem riesigen Bären auf einen Felsen. Der Schöpfer ließ den Felsen in den Himmel wachsen. Die tiefen Rillen an den Flanken gelten als die Krallenspuren des Tieres. [1, 2, 3, 4, 5]
- Der Name „Bear Lodge“: Traditionell heißt der Berg Mato Tipila (Bären-Tipis / Bärenlager). Der Name „Devils Tower“ entstand 1875 durch die fehlerhafte Übersetzung einer wissenschaftlichen Expedition, was bis heute umstritten ist. [1, 2, 3]
- Wandern: Der beliebte Tower Trail (ca. 2 km, asphaltiert) führt einmal komplett um die Basis herum und bietet direkte Ausblicke auf die Säulen. [1, 2, 3]
- Klettern: Die Risse zwischen den Säulen machen den Berg zu einem weltbekannten Ziel für Klettersportler. [1, 2]
- Freiwilliger Verzicht: Aus Respekt vor den indigenen Stämmen, die im Juni ihre Hauptzeremonien abhalten, gilt in diesem Monat ein freiwilliges Kletterverbot. [1, 2]
- Popkultur: International bekannt wurde die Kulisse zudem als Landeplatz für Außerirdische in Steven Spielbergs Science-Fiction-Klassiker „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (1977). [1]
- Tower Trail: Ein etwa 2 Kilometer langer, leicht begehbarer Rundweg um den Fuß des Turms. Er bietet atemberaubende Ausblicke und Informationstafeln zur Geologie und den kulturellen Legenden. [1, 2, 3, 4]
- Klettern: Der Turm ist berühmt für seine senkrechten Risse. Während des Monats Juni wird Kletterern jedoch aus Respekt vor religiösen Zeremonien der Ureinwohner nahegelegt, auf die Besteigung zu verzichten. [1, 2]
- Präriehund-Kolonie: Am Eingangsbereich des Parks gibt es eine große Präriehundstadt, in der Hunderte der putzigen Tiere beobachtet werden können. [1, 2]
- Eintritt: Der Eintritt in den Park kostet \(\$25\) pro Fahrzeug. Ein America the Beautiful Pass ist gültig.
- Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst. Der Winter kann in der Region sehr kalt und schneereich sein, weshalb die Wege oft vereist sind.
- Unterkünfte: Das nächstgelegene Städtchen ist Hulett, Wyoming. Größere Städte mit Unterkünften und Mietwagen-Stationen (wie Gillette) sind etwa eine Autostunde entfernt. [1, 2, 3]
Der General Sherman Tree im kalifornischen Sequoia-Nationalpark ist gemessen am Holzvolumen der größte Baum der Welt. Dieser Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) besitzt einen gigantischen Stamm mit einer Masse, die kein anderes Lebewesen erreicht. [1, 2]
Gewicht 1.910 Tonnen
11.09.2001
Der älteste Baum
- Name: Old Tjikko
- Alter: ca. 9.550 Jahre
- Baumart: Gemeine Fichte (Picea abies)
- Ort: Nationalpark Fulufjället in Schweden.
- Besonderheit: Der sichtbare Stamm ist nur einige hundert Jahre alt. Das Wurzelsystem darunter überdauert jedoch seit dem Ende der letzten Eiszeit und treibt immer wieder neue, genetisch identische Stämme aus. [1, 2, 3, 4]
- Name: Methuselah (Methusalem)
- Alter: Über 4.850 Jahre
- Baumart: Langlebige Kiefer (Pinus longaeva)
- Ort: In den White Mountains in Kalifornien, USA.
- Besonderheit: Bei diesem Baum ist der oberirdische Stamm selbst so alt. Um ihn vor Vandalismus zu schützen, halten die Behörden seinen genauen Standort streng geheim. Ein weiterer Baum in der Region (ohne Namen) soll sogar über 5.000 Jahre alt sein. [1, 2, 3]
- Name: Pando
- Alter: Geschätzte 14.000 bis 80.000 Jahre
- Baumart: Amerikanische Zitterpappel (Populus tremuloides)
- Ort: Utah, USA.
- Besonderheit: Pando ist kein einzelner Baum, sondern ein gigantischer Wald aus über 40.000 Stämmen, die alle durch ein einziges, uraltes Wurzelsystem miteinander verbunden sind und denselben genetischen Fußabdruck teilen. Er gilt als einer der ältesten und schwersten Organismen der Erde. [1, 2, 3, 4, 5]
- Ältester Klonbaum: Old Tjikko (Gemeine Fichte) im schwedischen Nationalpark Fulufjället. Das Wurzelsystem ist durch Radiokohlenstoffdatierung auf etwa 9.550 Jahre datiert. [1]
- Ältester Einzelbaum: Methuselah (Langlebige Kiefer) in den kalifornischen White Mountains. Er hat ein nachgewiesenes Alter von 4.854 Jahren. [1, 2]
- Älteste Klonkolonie: Pando (Zitterpappel) in Utah (USA). Diese Gruppe aus über 40.000 genetisch identischen Bäumen teilt sich ein gemeinsames Wurzelsystem, das schätzungsweise bis zu 80.000 Jahre alt ist. [1]
- Ältester Baum Europas: Die Pinie von Pindos in Griechenland ist über 1.075 Jahre alt. [1, 2]
- Ältester Baum Deutschlands: Im bayerischen Oberallgäu steht eine Eibe, die von Experten glaubhaft auf etwa 1.100 Jahre geschätzt wird. [1]


















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