Erde

Montag, 15. Juni 2026

Der größte Baum 🌳 !!!

                Der größte Baum 🌳 !!!


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Devils Tower National Monument ist der erste geschützte Bundessitz der USA und eine markante, 265 Meter hohe geologische Formation aus vulkanischem Gestein. Die Landmarke befindet sich im Nordosten des US-Bundesstaates Wyoming. Sie zieht jährlich rund 500.000 Besucher an und ist sowohl für ihre Naturkulisse als auch für ihre tiefgehende kulturelle Bedeutung bekannt. [1, 2, 3, 4, 5]
Geologische Entstehung
  • Magmatischer Härtling: Entstand vor rund 50 Millionen Jahren durch Magma, das unterirdisch in Sedimentgestein eindrang und langsam abkühlte. [1, 2]
  • Sechseckige Lavasäulen: Beim Abkühlen schrumpfte das Gestein und bildete die charakteristischen, parallelen Basaltsäulen. [1, 2]
  • Freilegung durch Erosion: Über Jahrmillionen wusch das Wasser der Umgebung (wie der Belle Fourche River) das weichere Sedimentgestein weg. Zurück blieb der harte, wetterbeständige Vulkankern. [1, 2]
Kulturelle Bedeutung & Namensgebung
  • Heiliger Ort: Mehr als 20 indigene Völker (darunter die Lakota, Cheyenne und Kiowa) verehren das Gebiet seit jeher als heilige Stätte für Gebete und Zeremonien. [1, 2]
  • Legende des Bären: In indianischen Erzählungen flüchteten Kinder vor einem riesigen Bären auf einen Felsen. Der Schöpfer ließ den Felsen in den Himmel wachsen. Die tiefen Rillen an den Flanken gelten als die Krallenspuren des Tieres. [1, 2, 3, 4, 5]
  • Der Name „Bear Lodge“: Traditionell heißt der Berg Mato Tipila (Bären-Tipis / Bärenlager). Der Name „Devils Tower“ entstand 1875 durch die fehlerhafte Übersetzung einer wissenschaftlichen Expedition, was bis heute umstritten ist. [1, 2, 3]
Tourismus und Aktivitäten
  • Wandern: Der beliebte Tower Trail (ca. 2 km, asphaltiert) führt einmal komplett um die Basis herum und bietet direkte Ausblicke auf die Säulen. [1, 2, 3]
  • Klettern: Die Risse zwischen den Säulen machen den Berg zu einem weltbekannten Ziel für Klettersportler. [1, 2]
  • Freiwilliger Verzicht: Aus Respekt vor den indigenen Stämmen, die im Juni ihre Hauptzeremonien abhalten, gilt in diesem Monat ein freiwilliges Kletterverbot. [1, 2]
  • Popkultur: International bekannt wurde die Kulisse zudem als Landeplatz für Außerirdische in Steven Spielbergs Science-Fiction-Klassiker „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (1977). [1]
Planung Ihres Besuchs
Das Gelände ist ganzjährig 24 Stunden am Tag geöffnet. Für die Zufahrt mit dem Auto wird eine Nationalpark-Gebühr fällig, sofern Sie keinen übergeordneten Park-Pass besitzen. Am Fuße des Berges können Sie zudem eine große Kolonie von Präriehunden beobachten. [1, 2, 3, 4]



Der Devils Tower in Wyoming (USA) ist das erste National Monument der Vereinigten Staaten. Der 265 Meter hohe, markante Monolith besteht aus senkrechten Lavasäulen und entstand vor rund 50 Millionen Jahren durch erstarrendes Magma. Er ist ein weltweites Kletterziel und ein heiliger Ort für viele indigene Stämme. [1, 2, 3, 4, 5, 6]
Highlights und Aktivitäten
  • Tower Trail: Ein etwa 2 Kilometer langer, leicht begehbarer Rundweg um den Fuß des Turms. Er bietet atemberaubende Ausblicke und Informationstafeln zur Geologie und den kulturellen Legenden. [1, 2, 3, 4]
  • Klettern: Der Turm ist berühmt für seine senkrechten Risse. Während des Monats Juni wird Kletterern jedoch aus Respekt vor religiösen Zeremonien der Ureinwohner nahegelegt, auf die Besteigung zu verzichten. [1, 2]
  • Präriehund-Kolonie: Am Eingangsbereich des Parks gibt es eine große Präriehundstadt, in der Hunderte der putzigen Tiere beobachtet werden können. [1, 2]
Praktische Informationen
  • Eintritt: Der Eintritt in den Park kostet \(\$25\) pro Fahrzeug. Ein America the Beautiful Pass ist gültig.
  • Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst. Der Winter kann in der Region sehr kalt und schneereich sein, weshalb die Wege oft vereist sind.
  • Unterkünfte: Das nächstgelegene Städtchen ist Hulett, Wyoming. Größere Städte mit Unterkünften und Mietwagen-Stationen (wie Gillette) sind etwa eine Autostunde entfernt. [1, 2, 3]
Einen direkten Einblick in die imposanten Ausmaße und die beste Kletterroute des Turms erhalten Sie hier:
Weitere Informationen zu den Wanderwegen und Besucherzentren finden Sie direkt beim National Park Service.

8:29
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Der General Sherman Tree im kalifornischen Sequoia-Nationalpark ist gemessen am Holzvolumen der größte Baum der Welt. Dieser Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) besitzt einen gigantischen Stamm mit einer Masse, die kein anderes Lebewesen erreicht. [1, 2]



Der größte Baum der Welt nach Volumen ist der General Sherman Tree, ein Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum). Er steht im kalifornischen Sequoia-Nationalpark (USA) und beeindruckt mit folgenden Eckdaten: [1, 2, 3]
  • Volumen: ca. 1.489 Kubikmeter
  • Höhe: ca. 84 Meter
  • Stammumfang: über 31 Meter an der Basis
  • Gewicht: ca. 1.910 Tonnen
  • Alter: 1.900 bis 2.500 Jahre [1, 2, 3, 4]
Weitere Rekordhalter:
  • Höchster Baum: Der Hyperion im Redwood-Nationalpark (Kalifornien). Ein Küstenmammutbaum mit einer Höhe von ca. 116 Metern.
  • Breitester Baum: Der Árbol del Tule in Oaxaca (Mexiko). Eine Montezuma-Zypresse mit einem Stammdurchmesser von über 14 Metern. [1, 2, 3, 4, 5]
Offizielle Informationen zu Besuchsmöglichkeiten finden Sie auf der offiziellen Seite von Visit California. Detaillierte Beschreibungen und Community-Reviews können Sie auf Tripadvisor nachlesen.

General Sherman Tree. Riesenmammutbaum in Kalifornien. Artikel · Diskussion. Sprache; Lade … PDF herunterladen; Beobachten · Bearbeiten. Der General Sherman Tre...
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Gewicht 1.910 Tonnen 


11.09.2001


                     Der älteste Baum 













Welcher der älteste Baum der Welt ist, hängt davon ab, ob man das oberirdische Alter des Stammes oder das Alter des gesamten Wurzelsystems misst. [1, 2]
Hier sind die drei wichtigsten Rekordhalter, aufgeteilt nach ihrer biologischen Struktur:
1. Der älteste Klonbaum (Altes Wurzelsystem) [1]
  • Name: Old Tjikko
  • Alter: ca. 9.550 Jahre
  • Baumart: Gemeine Fichte (Picea abies)
  • Ort: Nationalpark Fulufjället in Schweden.
  • Besonderheit: Der sichtbare Stamm ist nur einige hundert Jahre alt. Das Wurzelsystem darunter überdauert jedoch seit dem Ende der letzten Eiszeit und treibt immer wieder neue, genetisch identische Stämme aus. [1, 2, 3, 4]
2. Der älteste Einzelbaum (Nicht-klonal)
  • Name: Methuselah (Methusalem)
  • Alter: Über 4.850 Jahre
  • Baumart: Langlebige Kiefer (Pinus longaeva)
  • Ort: In den White Mountains in Kalifornien, USA.
  • Besonderheit: Bei diesem Baum ist der oberirdische Stamm selbst so alt. Um ihn vor Vandalismus zu schützen, halten die Behörden seinen genauen Standort streng geheim. Ein weiterer Baum in der Region (ohne Namen) soll sogar über 5.000 Jahre alt sein. [1, 2, 3]
3. Die älteste Klonkolonie (Ein riesiges Wurzelsystem)
  • Name: Pando
  • Alter: Geschätzte 14.000 bis 80.000 Jahre
  • Baumart: Amerikanische Zitterpappel (Populus tremuloides)
  • Ort: Utah, USA.
  • Besonderheit: Pando ist kein einzelner Baum, sondern ein gigantischer Wald aus über 40.000 Stämmen, die alle durch ein einziges, uraltes Wurzelsystem miteinander verbunden sind und denselben genetischen Fußabdruck teilen. Er gilt als einer der ältesten und schwersten Organismen der Erde. [1, 2, 3, 4, 5]
(Hinweis: Im Süden Chiles wird zudem die Zypresse Alerce Milenario untersucht, deren Alter von Forschern ebenfalls auf über 5.000 Jahre geschätzt wird). [1, 2]
Möchtest du mehr über einen bestimmten dieser Bäume erfahren oder interessiert dich das Alter der ältesten Bäume in Deutschland? [1]



Der Titel für den ältesten Baum ist umstritten, da er von der Definition abhängt: Old Tjikko in Schweden ist mit rund 9.550 Jahren der älteste genetische Klonbaum. Der älteste Baum mit einem zusammenhängenden, sichtbaren Stamm ist Methuselah in den USA mit 4.854 Jahren. [1, 2]
Je nach Kategorie gelten diese Rekordhalter:
  • Ältester Klonbaum: Old Tjikko (Gemeine Fichte) im schwedischen Nationalpark Fulufjället. Das Wurzelsystem ist durch Radiokohlenstoffdatierung auf etwa 9.550 Jahre datiert. [1]
  • Ältester Einzelbaum: Methuselah (Langlebige Kiefer) in den kalifornischen White Mountains. Er hat ein nachgewiesenes Alter von 4.854 Jahren. [1, 2]
  • Älteste Klonkolonie: Pando (Zitterpappel) in Utah (USA). Diese Gruppe aus über 40.000 genetisch identischen Bäumen teilt sich ein gemeinsames Wurzelsystem, das schätzungsweise bis zu 80.000 Jahre alt ist. [1]
  • Ältester Baum Europas: Die Pinie von Pindos in Griechenland ist über 1.075 Jahre alt. [1, 2]
  • Ältester Baum Deutschlands: Im bayerischen Oberallgäu steht eine Eibe, die von Experten glaubhaft auf etwa 1.100 Jahre geschätzt wird. [1]
Ausführliche Informationen zur Erforschung dieser Naturwunder finden Sie bei der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft.

Old Tjikko ist eine 9550 Jahre alte Gemeine Fichte (Picea abies), die in den Bergen im Nationalpark Fulufjället in der schwedischen Provinz Dalarna wächst. Das ...
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