Römischer Dichter Juvenal
Durch Therapie wird "Geist" und "Gefühle" trainiert
Aber man sollte im Therapiezentrum auch Dehnübungen und Heimtrainer und Laufband machen und Liegestützen und Kniebeugen
um den "Körper" auch zu trainieren
Sonst kriegt man Muskelschwund und Bandscheiben - Vorfälle und Rückenschmerzen und Burnout und Rheuma
- Ursprung und Bedeutung: Das Zitat stammt aus einer Satire von Juvenal (1./2. Jahrhundert n. Chr.). Der vollständige Satz lautet: „Orandum est ut sit mens sana in corpore sano“, was bedeutet: „Beten sollte man darum, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper sei“. Juvenal kritisierte damit törrichte Gebete und forderte ein Gleichgewicht zwischen physischem und psychischem Wohlbefinden.
- Moderne Interpretation: Im modernen Kontext wird das Zitat oft verkürzt und als Motto für ganzheitliche Gesundheit genutzt. Es besagt, dass ein ausgeruhter und ausgewogen ernährter Körper die Basis für einen optimal funktionierenden Geist ist.
- Zusammenhang von Körper und Geist: Sport und Bewegung fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern wirken sich positiv auf die Psyche aus, indem sie Stress abbauen und das Selbstbewusstsein stärken.
- Missbrauch: Im Nationalsozialismus wurde der Spruch fälschlicherweise als Ideologie interpretiert, um Leibesertüchtigung als Pflichtaufgabe für die „Volksgemeinschaft“ zu propagieren.
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