Die Arschkarte
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- Die rote Karte: Einige Schiedsrichter trugen die rote Karte in ihrer Gesäßtasche (umgangssprachlich "Arschtasche"), während die gelbe Karte in der Brusttasche aufbewahrt wurde.
- Der Verweis: Wenn ein Spieler vom Platz gestellt wurde, zog der Schiedsrichter die rote Karte aus der hinteren Tasche. Der Spieler, der diese Karte "bekam", hatte im wahrsten Sinne des Wortes die "Arschkarte" und durfte nicht mehr weiterspielen.
- Sichtbarkeit im Fernsehen: Eine andere, aber verwandte Theorie besagt, dass diese Praxis besonders in der Ära des Schwarz-Weiß-Fernsehens nützlich war, da die Karten für die Zuschauer am Bildschirm schwer zu unterscheiden waren. Die Geste, in die Gesäßtasche zu greifen, signalisierte eindeutig, dass es sich um die schwerwiegendere rote Karte handelte.
- Spielprinzip: In diesem Quizspiel geht es darum, die Antwort auf eine Frage möglichst genau zu schätzen.
- Die Rolle der "Arschkarte": Die Spieler vergeben ihre rote "Arschkarte" an den Mitspieler, von dem sie glauben, dass seine Antwort am weitesten von der korrekten Antwort entfernt ist. Wer am Ende die meisten "Arschkarten" hat, verliert bzw. hat sprichwörtlich die Arschkarte gezogen.
Arschkarte
Der Begriff Arschkarte findet Anwendung in den saloppen Redewendungen „die Arschkarte ziehen“, „die Arschkarte zeigen“ oder „die Arschkarte haben“ im Sinne von – anders als beim Fußball auch zufälligem – „Pech haben“, „ein Missgeschick erleben“. Damit wird ausgedrückt, dass eine Situation für eine Person besonders ungünstig verläuft oder unangenehme Folgen hat. Der Phraseologismus (Redewendung) ist seit Mitte der 1990er Jahre in Gebrauch.

Zur Herkunft der Redewendung gibt es nur Vermutungen. Die weitaus populärste ist, dass die Wendung von der ab 1970 eingeführten roten Karte beim Fußball abzuleiten sei. Um Verwechslungen zu vermeiden, bewahren Fußballschiedsrichter häufig die gelbe Karte in der Brusttasche, die rote Karte dagegen in der Gesäßtasche auf. Der Spieler, dem der Schiedsrichter die rote Karte zeigt, hätte dann „die Arschkarte bekommen“.[1][2][3]
Eine andere Herleitung vertritt Elmar Seebold im Etymologischen Wörterbuch der deutschen Sprache. Die Wendung entstamme dem Kartenspiel, weil der Betroffene die Karte selbst zieht (anders als der Fußballer, wo der Schiedsrichter die Karte zieht). Die Wendung wäre damit gleichwertig mit der älteren Redewendung „den schwarzen Peter ziehen“. Diese sei in jüngerer Zeit durch den Kraftausdruck „Arschkarte“ ersetzt worden, um mehr Wirkung zu erzielen, und erst sekundär auf die rote Karte beim Fußballspiel übertragen worden, weil der Schiedsrichter diese aus der Hintertasche holt.[4]
Link anklicken: https://de.wikipedia.org/wiki/Arschkarte
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