SEK
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Es wäre toll, wenn ich viele Freunde bei der SEK hätte, die mich beschützen
Denn ich habe fürchterliche Angst vor kleinen süßen Mädchen
Spezialeinsatzkommando
Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) ist eine Spezialeinheit der Landespolizei in Deutschland. Die Polizei jedes Landes verfügt über mindestens ein SEK. Entsprechungen auf Ebene des Bundes sind die 1972 gegründete GSG 9 der Bundespolizei sowie die 1994 ins Leben gerufene Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll (ZUZ) der Zollverwaltung. Hervorgegangen sind die SEK aus den Präzisionsschützenkommandos. Das SEK Baden-Württemberg gehört als einziges SEK dem Atlas-Verbund europäischer Polizei-Spezialeinheiten an. Obwohl früher auch im amtlichen Sprachgebrauch Sondereinsatzkommando verwendet wurde, wird es heute nur noch umgangssprachlich verwendet, da der Begriff wegen des Sondereinsatzkommandos Eichmann der SS belastet ist.

Aufgaben

SEK-Beamte sind für Terrorismusbekämpfung, Geiselbefreiung und Zugriffe ausgebildet. Sie kommen bei besonderen Gefährdungslagen sowohl präventiv (zum Beispiel zum Schutz bei Staatsbesuchen), als auch operativ (auf Anforderung regulärer Polizei) zum Einsatz und sind ungefähr mit den SWAT-Teams der US-amerikanischen Polizei vergleichbar.
Öffentlichkeitswirksame SEK-Einsätze finden häufig im Rahmen von Geiselnahmen oder bei brisanten Entführungsfällen statt. Derartige Einsätze machen jedoch nur einen geringen Teil des SEK-Alltags aus. Die meisten Einsätze finden in den Medien und der Tagespresse kaum Erwähnung. Dies sind zum Beispiel die Vollstreckung von Haftbefehlen, die Verhinderung von Suizidversuchen oder die Begleitung von Gefangenentransporten. Es werden auch Razzien im Bereich der organisierten Kriminalität vorgenommen. Zum Aufgabengebiet gehören weiterhin Personen- und Zeugenschutz.
Das SEK wird auch zur Räumung von Waldbesetzungen eingesetzt, zum Beispiel 2018 im Hambacher Forst und 2020 im Dannenröder Wald.[1][2]
Organisation
Das SEK kann organisatorisch der Bereitschaftspolizei, dem Innenministerium oder auch einer großen überörtlichen Polizeidienststelle (Präsidien usw.) angegliedert sein. In den meisten Ländern jedoch verstärkt sich die Tendenz, die SEK den Landeskriminalämtern (LKA) anzugliedern, möglichst gemeinsam mit den Mobilen Einsatzkommandos (MEK). Die innere Organisation der SEK ist von Land zu Land unterschiedlich, sie umfassen dabei zwischen 40 und 70 Beamte, die sich auf verschiedene Einsatzgruppen verteilen.[3][4]
Manche Länder orientieren sich dabei an regionalen Kriminalitätsschwerpunkten. So haben beispielsweise Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz SEK in mehreren größeren Städten eingerichtet, während in Bayern und Hessen zwei Einheiten existieren, die jeweils für die Nord- und die Südhälfte des Landes zuständig sind. Flächenländer mit vergleichsweise geringer Gewaltkriminalität wie Brandenburg haben hingegen ein zentrales SEK eingerichtet, häufig in der Landeshauptstadt.
In allen Bundesländern zählen auch die Mobilen Einsatzkommandos (MEK) und die Verhandlungsgruppen zu den Spezialeinheiten. Eine Verhandlungsgruppe besteht aus speziell geschulten Polizeibeamten, die in besonderen Lagen als Sprachführer der Polizei gegenüber der Zielperson auftreten. Die MEK arbeiten sehr eng mit dem SEK zusammen und sind spezialisiert auf Observationen.
Link anklicken: https://de.wikipedia.org/wiki/Spezialeinsatzkommando
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