Sabbern und Sabbat
Das Baby sabbert
"Wende - Halstuch = Sabberlätzchen"
Durch Psychopharmaka kann man auch viel sabbern
„Sabbern“ bedeutet, dass unkontrolliert oder unwillkürlich Speichel aus dem Mund fließt. In der Medizin wird dieser Zustand als Sialorrhoe bezeichnet. Das Verb geht etymologisch auf das mittelniederdeutsche Wort „sabben“ zurück.
- Bei Babys und Kleinkindern: Hier ist Sabbern meist ein völlig normaler Entwicklungsschritt, da Kinder erst lernen müssen, ihren Speichel bewusst zu schlucken. Das kann bis zum vierten Lebensjahr andauern.
Im Schlaf: Nächtliches Sabbern ist oft harmlos und tritt häufig auf, wenn man in der Seiten- oder Bauchlage den Mund leicht öffnet und die Muskeln entspannen. Weitere Auslöser können eine verstopfte Nase (Mundatmung) oder eine ungünstige Kissenposition sein.
Medizinische Gründe: Übermäßiger Speichelfluss kann auch durch neurologische Erkrankungen, Zahnprobleme oder bestimmte Medikamente verursacht werden.
Der jüdische Sabbat
Der Sabbat (im Judentum Schabbat) ist der wöchentliche Ruhetag und ein heiliger Tag, der am Freitagabend bei Sonnenuntergang beginnt und bis zum Einbruch der Dunkelheit am Samstagabend dauert. Er erinnert an die Schöpfungsgeschichte, in der Gott am siebten Tag ruhte.
Vorbereitung: Das Haus wird gereinigt und das Essen bereits vor Beginn des Sabbats gekocht, da am Ruhetag selbst keine Arbeit verrichtet werden soll.
Ablauf: Der Tag beginnt mit dem Entzünden der Sabbatkerzen und einem festlichen Familienessen am Freitagabend, bei dem der Segen über Brot (Challa) und Wein gesprochen wird.
Ruhe: An diesem Tag wird auf jegliche Form von kreativer und weltlicher Arbeit (wie Autofahren, Einkaufen oder die Nutzung elektronischer Geräte) verzichtet. Der Fokus liegt auf Entspannung, dem Besuch der Synagoge, dem Studium der Tora sowie Zeit mit Familie und Freunden.



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