Die K - Frage
Auf dem Bild hier oben bin ich
Mein Name ist Herr: Ömer Lütfü Aksoy
Ich bin Berliner Türke
Ich bin in Berlin Bezirk Neukölln geboren am 06.07.1973 und bin im Jahre 2026 nun 52 Jahre alt
Monkey (englisch) = zu deutsch = Affe
Money (englisch) = zu deutsch = Geld
Affe 🐵 🐒 🦍 🦧 🙈 🙊 🐵
Die K - Frage
K wie Kastration ???
- Historischer Ursprung: Der Begriff wurde insbesondere im Vorfeld der Bundestagswahl 2002 geprägt, als es um die Entscheidung zwischen Angela Merkel (CDU) und Edmund Stoiber (CSU) ging.
- Aktuelle Medien: Lars Klingbeil und Kevin Kühnert (SPD) führen ein regelmäßiges Format bzw. einen Podcast unter dem Titel „Die K-Frage“, in dem sie politische Grundsatzfragen diskutieren.
- Buchtipp: Johanna Dürrholz thematisiert in ihrem Buch „Die K-Frage“ (Dudenverlag), was es heute bedeutet, (k)ein Kind zu wollen, und beleuchtet dabei gesellschaftliche Erwartungen und Rollenbilder.
- Literatur/Theater: Gelegentlich wird der Begriff im Zusammenhang mit Franz Kafkas Charakteren (z. B. Josef K. in Der Process) verwendet, etwa in Theaterproduktionen wie am Maxim Gorki Theater.
- Verwechslungsgefahr: Nicht zu verwechseln mit der „Kleinen Anfrage“, einem parlamentarischen Kontrollinstrument im Bundestag.
- Freiwilligkeit: Eine Kastration darf in Deutschland nur durchgeführt werden, wenn der Betroffene einwilligt. Sie kann niemals gegen den Willen einer Person als Strafe angeordnet werden.
- Gesetzliche Grundlage: Geregelt wird dies im Gesetz über die freiwillige Kastration und andere Behandlungsmethoden (KastrG).
- Voraussetzungen:
- Der Mann muss mindestens 25 Jahre alt sein.
- Es muss ein „abnormer Geschlechtstrieb“ vorliegen, der die Gefahr weiterer schwerer Sexualstraftaten begründet.
- Die Kastration muss nach medizinischen Erkenntnissen notwendig sein, um diese Gefahr abzuwenden.
- Internationaler Kontext: In anderen Ländern wie Madagaskar oder dem US-Bundesstaat Louisiana wurden zuletzt Gesetze diskutiert oder verabschiedet, die eine (chemische) Kastration für bestimmte Tätergruppen ermöglichen, was international stark kritisiert wird.
- Ronald Schill („Richter Gnadenlos“): Der Hamburger Strafrichter, der später die „Schill-Partei“ (Partei Rechtsstaatlicher Offensive) gründete und von 2001 bis 2003 Innensenator in Hamburg war, forderte wiederholt die Kastration von nicht therapierbaren Sexualstraftätern.
- Rechtlicher Hintergrund in Deutschland: Eine Kastration (Entmannung) ist in Deutschland nur unter sehr strengen Voraussetzungen nach dem Kastrationsgesetz möglich. Sie erfolgt fast ausschließlich auf freiwilliger Basis, wenn der Täter unter einem „abnormen Geschlechtstrieb“ leidet und die Maßnahme zur Verhütung schwerer Straftaten notwendig erscheint.
- Politische Debatten: Schills Forderungen wurden damals als populistisch kritisiert und lösten heftige Debatten über Menschenrechte und die Verfassungsmäßigkeit solcher Eingriffe aus.
- Michael Richter (CDU): Aktueller Finanzminister von Sachsen-Anhalt. Es gibt keinen Bezug zwischen ihm und dem Thema Kastration.
- Alexander Hold: Der bekannte TV-Richter ist ebenfalls Politiker (Freie Wähler), behandelt das Thema jedoch nur im Rahmen von fiktiven oder realen Rechtsfällen in seinen Sendungen.

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