Das Casanova - Syndrom
Das Casanova - Syndrom
Plus = Manisch - Depressiv
Das Casanova-Syndrom (oder der Casanova-Komplex) beschreibt das zwanghafte Bedürfnis nach ständiger Verführung, die Angst vor echter Bindung und den Rausch der Eroberung. Es ist keine offizielle Krankheit, sondern ein Begriff aus der Alltagssprache und der Psychologie für einen bestimmten Typ von Frauenheld.
Merkmale und Verhalten
- Ständige Eroberung: Betroffene suchen den schnellen Kick beim Flirten und Gewinnen einer Person.
- Gefühlsdistanz: Sobald das Gegenüber echtes Interesse zeigt oder die Bindung tiefer wird, kühlt das Interesse ab.
- Macht und Schutz: Das Spiel dient oft dazu, innere Leere, Angst vor Verletzung oder den Wunsch nach Macht und Kontrolle zu verdecken.
Hintergrund
- Der Name geht auf den historischen Venezianer Giacomo Casanova zurück, der im 18. Jahrhundert durch seine vielen Liebesabenteuer bekannt wurde.
- In der Psychologie wird das Verhalten manchmal mit Formen des amourösen oder verdeckten Narzissmus verglichen.
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