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Freitag, 28. August 2026

Ich glaube an den mächtigen Gott

         Ich glaube an den mächtigen Gott 













Hinter dem Begriff „Spaghetti-Gott“ verbirgt sich das Fliegende Spaghettimonster (FSM), die Gottheit einer bekannten Religionsparodie namens Pastafarianismus.
Gegründet wurde die Bewegung im Jahr 2005 von dem US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson. Er schrieb damals einen satirischen offenen Brief an die Schulbehörde in Kansas. Damit protestierte er gegen die Entscheidung, den religiösen Kreationismus („Intelligent Design“) im Biologieunterricht gleichberechtigt neben der wissenschaftlichen Evolutionslehre zu unterrichten. Hendersons Argument: Wenn eine göttliche Schöpfung gelehrt werden darf, dann müsse man auch lehren, dass ein fliegendes Nudelmonster das Universum erschaffen hat.
Wichtige Merkmale der „Religion“
  • Das Aussehen: Gott wird als ein großes Knäuel Spaghetti mit zwei Fleischbällchen und Stielaugen dargestellt.
  • Die Anhänger: Sie nennen sich selbst Pastafari (ein Kofferwort aus Pasta und Rastafari).
  • Das Gewand: Viele Pastafari tragen ein Nudelsieb als religiöse Kopfbedeckung, teils sogar auf offiziellen Führerscheinfotos.
  • Die Gebote: Statt der Zehn Gebote gibt es die acht „Am Liebsten Wäre Mirs“, die Gott dem Piraten Mosey auf Steintafeln überreicht haben soll. Diese sprechen sich unter anderem humorvoll gegen Diskriminierung, Vorurteile und religiöse Intoleranz aus.
  • Das Jenseits: Im Pastafari-Himmel warten ein riesiger Biervulkan und eine Striptease-Fabrik auf die Gläubigen.
  • Das Gebet: Gebete enden traditionell mit dem Wort „Ramen“ (statt Amen), benannt nach der asiatischen Nudelsuppe.

In diesem kurzen TV-Bericht erfährst du mehr über die rechtlichen Streitigkeiten und den Alltag der deutschen Pastafari in Templin:


Video Link anklicken: Die Kirche der "Fliegenden Spaghetti - Monster" / SAT.1 Frühstücksfernsehen


Der „Spaghetti-Gott“ ist das Fliegende Spaghettimonster (FSM), eine satirische Gottheit und der Mittelpunkt der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters. Anhänger nennen sich Pastafari.
Hintergrund und Entstehung
  • Das Jahr 2005: Der US-Physiker Bobby Henderson erfand das Monster.
  • Der Anlass: Er protestierte damit dagegen, dass in US-Schulen (Kansas) Kreationismus gleichberechtigt zur Evolutionstheorie unterrichtet werden sollte.
  • Die Forderung: Er verlangte ironisch, auch die Schöpfung durch das Spaghettimonster als wissenschaftliche Alternative zu lehren.
Kern des Glaubens

  • Aussehen: Eine Gottheit aus Spaghetti und zwei Fleischbällchen mit Augen.
  • Piraten: Sie gelten als die heiligen Ur-Pastafari; ihr Rückgang soll die globale Erwärmung verursachen.
  • Das Paradies: Es enthält unter anderem einen Biervulkan und eine Stripperfabrik.
  • Gebetsschluss: Gebete enden oft mit „R’amen“ (angelehnt an Ramen-Nudeln und Amen).


Biervulkan 


Am Freitag, den 28.08.2026 habe ich von der Pizzeria in der Nähe mir Spaghetti Bolognese geholt für 9 Euro um etwa 16:30 Uhr


Link anklicken: https://aksoygedichte.blogspot.com/2026/08/bier-schreit-im-plumsenden-bus.html?m=1



Link anklicken: https://aksoygedichte.blogspot.com/2026/07/welches-bier-schmeckt-dir-am-besten.html?m=1


Die 8 Gebote, die Gott dem Piraten Mosey auf Steintafeln gegeben hat "Am Liebsten Wäre Mirs"


Die 8 Gebote:


Die acht „Am liebsten wäre mir’s“ (auch bekannt als die acht „Mir wär's wirklich lieber, du würdest nicht …“) sind die zentralen Leitlinien im Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters.
Laut der Gründungslegende der Glaubensgemeinschaft der Pastafari wurden diese Ratschläge dem Piratenkapitän Mosey (dem ersten Propheten) von Gott auf zehn Steintafeln übergeben. Auf dem Weg herab vom Berg ließ Mosey jedoch zwei Tafeln fallen. Dies erklärt nach pastafarischer Lehre die lückenhafte Moral der Menschen. Im Gegensatz zu den biblischen Geboten sind sie nicht als Befehle, sondern als freundliche Bitten formuliert.
Hier ist eine Zusammenfassung der acht Bitten. Die vollständigen Texte und genauen Formulierungen der einzelnen Gebote können in den entsprechenden Quellen eingesehen werden:

  • I. Heuchelei vermeiden: Keine Selbstgerechtigkeit bei der Beschreibung der göttlichen Nudligkeit; Glaube oder Nichtglaube anderer ist unwichtig.
  • II. Keine Gewalt und Unterdrückung: Göttliche Existenz nicht als Vorwand für Unterdrückung, Strafen oder Lieblosigkeit missbrauchen.
  • III. Keine Vorurteile nach dem Äußeren: Menschen nicht nach Aussehen, Kleidung oder Sprache verurteilen; Gleichberechtigung der Geschlechter.
  • IV. Kein verletzendes Verhalten: Keine Handlungen, die für einen selbst oder volljährige Partner beschämend sind.
  • V. Keine religiöse Intoleranz: Hasserfüllte Ideen anderer nicht auf nüchternen Magen bekämpfen (erst essen, dann handeln).
  • VI. Keine Verschwendung für Kirchenbauten: Geld lieber in Armutsbekämpfung, Gesundheit oder Lebensqualität investieren als in teure Tempel.
  • VII. Keine falsche göttliche Legitimation: Nicht behaupten, Gott spreche persönlich zu einem – man sei nicht so wichtig.
  • VIII. Respektvoller Umgang: Die Goldene Regel anwenden und einvernehmliches, sicheres Miteinander (inklusive Safe-Sex-Hinweisen) pflegen.



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