Julian Reichelt
Ich schaue regelmäßig auf YouTube die Sendung "Nius" (News)
Magst du Herrn Julian Reichelt ???
Ja
Warum ???
Weil er 1980 geboren wurde
Und warum magst du ihn noch ???
Weil er sich differenziert und gerecht sich ausdrückt und formuliert und artikuliert und argumentiert und so eloquent
Würdest du ihn auch auf den Mund küssen ???
Selbstverständlich, wenn es sein muss, aber ich bin nicht schwul, aber ich würde viel lieber gerne mit Frau Pauline Voss erotische Stunden verbringen wollen bei Kerzenlicht und Spaghetti Bolognese mit ihr essen
Julian Reichelt
Julian Reichelt (* 15. Juni 1980 in Hamburg) ist ein deutscher Journalist, ehemaliger Kriegsreporter und Webvideoproduzent. Er war von Februar 2017 bis Oktober 2021 Vorsitzender der Chefredaktionen und Chefredakteur Digital der Boulevardzeitung Bild. Seit Juli 2022 betreibt er den rechtspopulistischen YouTube-Kanal Achtung, Reichelt!, der seit 2023 zum von Frank Gotthardt gegründeten Portal Nius gehört. Seit 2024 ist er Chefredakteur und geschäftsführender Direktor der dahinterstehenden Vius Management SE.[1]

Leben

Reichelts Eltern arbeiten nach Angaben von Bild als Journalisten: Sein Vater Hans-Heinrich Reichelt war unter anderem als stellvertretender Redaktionsleiter bei der Berliner Redaktion von Bild und als freier Journalist tätig, seine Mutter Katrin Reichelt war freie Journalistin und beschäftigte sich mit medizinischen Themen.[2] Laut Reichelt lernten sich die Eltern „per Bild“ kennen.[3] Gemeinsam gründeten sie einen Verlag für Medizinjournalismus und betreiben eine Homöopathie-Website.[4]
Reichelt besuchte das Gymnasium Othmarschen in Hamburg und legte dort im Jahr 2000 das Abitur ab.[5] Von 2002 bis 2003 war er Volontär bei Bild und durchlief die Journalistenausbildung der Axel-Springer-Akademie.[6] Er berichtete u. a. aus Afghanistan, Georgien, Thailand, dem Irak, Sudan und Libanon, teilweise als Kriegsberichterstatter.[7] 2007 wurde er Chefreporter.
Ab Februar 2014 war er als Nachfolger von Manfred Hart Chefredakteur von Bild.de.[8][9] Nachdem Gesamtherausgeber Kai Diekmann den Springer-Verlag zum 31. Januar 2017 verlassen hatte, übernahm Reichelt den Vorsitz der Chefredaktionen und damit die redaktionelle Gesamtverantwortung für die Bild-Zeitung.[10] Nach dem Ausscheiden von Tanit Koch, der einzigen Frau an der Bild-Spitze, am 1. März 2018 übernahm Reichelt auch den Posten des Chefredakteurs der Printausgabe der Bild.[11][12][13] Der starke Rückgang der Auflage der gedruckten Bild setzte sich fort:[14] Sie lag im ersten Quartal 2021 bei rund 1,24 Millionen Exemplaren, bei Reichelts Amtsantritt als Chefredakteur der Print-Ausgabe im März 2018 waren es noch 1,57 Millionen Exemplare gewesen.[15][16] Bild.de wuchs unter seiner Leitung laut Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) von 311 Millionen Visits im Februar 2014 auf 438 Millionen im September 2021.[17][18] Bild.de erreichte bis 2021 mehr als 500.000 Digital-Abos.[19]
2020 war er in der siebenteiligen Dokumentarfilm-Serie BILD.Macht.Deutschland? über die Bild-Redaktion auf Amazon Prime zu sehen.[20]
Die Axel Springer SE beendete am 18. Oktober 2021 die Zusammenarbeit mit Reichelt, weil er auch nach Abschluss eines Compliance-Verfahrens (siehe unten) Privates und Berufliches nicht klar getrennt und dem Vorstand darüber die Unwahrheit gesagt habe.[21] Sein Nachfolger als Bild-Chefredakteur wurde Johannes Boie.
Positionen
Reichelt ordnet sich selbst als liberal-konservativ ein. In einem Interview mit der Schweizer Weltwoche Anfang 2024 erklärte er, er verorte sich „klar rechts im politischen Spektrum“ und sehe sich bei der Strauß-Union und den Reagan-Republikanern.[3][22]
Reichelt bezieht regelmäßig zu politischen Themen Position. Bei Bild nutzte er neben Kommentaren in der Zeitung und auf Bild.de dazu Talkshow-Auftritte, u. a. bei Beckmann, Anne Will, Hart aber fair und im WDR-Presseclub. Zudem publizierte er zwei Bücher.
Im Februar 2015 forderte Reichelt von der Politik „schnelles Internet für alle“.[23] Der Breitbandausbau sei die „absolute Basisvoraussetzung“, damit sich ein Land weiterentwickeln könne.
Im August 2015 widersetzte sich Reichelt in seiner Position als Chefredakteur einer Akkreditierungsabsprache, angeklagte mutmaßliche IS-Kämpfer in einem Prozess vor dem Oberlandesgericht Celle nur verpixelt zu zeigen. Daraufhin entzog das Gericht dem Bild-Reporter die Akkreditierung für den Prozess.[24]
Zur „Refugees Welcome“-Kampagne der Bild-Medien, die 2015 unter Kai Diekmann als Print- und Reichelt als Online-Chef ins Leben gerufen wurde, sagte Reichelt Ende 2016, nichts habe „uns ganz nachweislich wirtschaftlich in der Reichweite so sehr geschadet wie unsere klare, menschliche, empathische Haltung in der Flüchtlingskrise“. Aus der „kurzzeitigen Bild-Willkommenskultur“ sei dann, so die Journalisten Mats Schönauer und Moritz Tschermak, „eine vor Wut schnaubende Verabschiedungskultur“ geworden.[25]
Reichelt wehrte sich im November 2017 gegen eine Schätzung seines Gehaltes durch das Medienmagazin Kress pro mit der Begründung, dass dies das Risiko finanziell motivierter Straftaten gegen seine Familie erhöhen würde. Er selbst nennt hingegen regelmäßig die Gehälter von Personen des öffentlichen Lebens ohne deren Einverständnis.[26][27]
Link anklicken: https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Reichelt
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