Sehr wichtige Links:

Donnerstag, 24. September 2026

Über das fühlende Bewusstsein an sich !!!

  Über das fühlende Bewusstsein an sich !!!


Video Link anklicken: Ich wurde von Anfang an reingelegt !!!



Video Link anklicken: Jeder unschuldige, reiche Mensch kann Opfer werden !!!



Video Link anklicken: Wir haben irrationale hohe Erwartungen !!!


wer behauptet, dass das fühlende Bewusstsein das Wichtigste ist ???



Die Behauptung, dass das fühlende Bewusstsein (phänomenales Bewusstsein oder „Sentienz“) das Wichtigste überhaupt ist, wird primär von Vertretern des Sentientismus sowie von bestimmten Denkern der Philosophie des Geistes und der Ethik aufgestellt.
Je nachdem, in welchem Kontext die Frage gemeint ist (ob moralisch oder existentiell), gibt es verschiedene Hauptvertreter:
1. In der Ethik und Tierrechtsphilosophie: Der Sentientismus
Der Sentientismus (Wikipedia) ist eine philosophische Weltanschauung, die besagt, dass die Fähigkeit zu fühlen (Schmerz, Freude, Leid) das einzige Kriterium dafür ist, ob ein Wesen moralischen Wert besitzt.
  • Peter Singer & Jeremy Bentham: Der Utilitarismus begründet dies historisch. Bentham schrieb berühmt über Tiere: „Die Frage ist nicht: Können sie denken? Oder: Können sie sprechen? Sondern: Können sie leiden?“ Wer fühlen kann, dessen Interessen müssen berücksichtigt werden. Für Sentientisten ist das fühlende Bewusstsein das wichtigste Element, um Gut und Böse zu definieren.
2. In der Philosophie des Geistes: John Searle
Für den bekannten US-amerikanischen Philosophen John Searle ist das Bewusstsein schlichtweg „der wichtigste Aspekt unseres Lebens“.
  • Sein Argument: Das fühlende, subjektive Bewusstsein ist die absolute Grundvoraussetzung dafür, dass wir den Dingen in unserem Leben überhaupt erst eine Bedeutung oder einen Wert beimessen können. Da ohne Bewusstsein nichts für uns „wichtig“ sein könnte, kann logischerweise nichts wichtiger sein als das Bewusstsein selbst.
3. In der Erforschung von „Qualia“: David Chalmers
Der Philosoph David Chalmers prägte den Begriff des „schwierigen Problems des Bewusstseins“ (Hard Problem of Consciousness). Er argumentiert, dass man zwar alle Gehirnfunktionen (wie Datenverarbeitung) rein biologisch erklären könnte, das Gefühl, wie es sich anfühlt, ein Subjekt zu sein (die sogenannten Qualia), aber das fundamentale Rätsel und der Kern unseres Daseins bleibt.
4. Im östlichen Denken und der Bewusstseinskultur
Auch in buddhistischen Philosophien sowie bei modernen Denkern wie Thomas Metzinger oder in Diskussionen über eine „Bewusstseinskultur“ (oft thematisiert von Gert Scobel) wird das reine, erlebende Bewusstsein als das fundamentale Fundament menschlicher Existenz und ethischen Handelns verstanden.



Dass das fühlende Bewusstsein das Wichtigste überhaupt ist, wird vor allem in der Philosophie und Ethik von verschiedenen Denkern und Strömungen behauptet – je nachdem, ob es um die Bedeutung für unser eigenes Leben oder um die Moral geht:
1. In der Philosophie des Geistes: John Searle
Der US-amerikanische Philosoph John Searle argumentiert, dass das Bewusstsein „der wichtigste Aspekt unseres Lebens“ ist.
  • Seine Begründung: Das fühlende Bewusstsein ist die absolute Grundvoraussetzung dafür, dass wir den Dingen in unserem Leben überhaupt erst eine Bedeutung, einen Wert oder eine Wichtigkeit beimessen können. Ohne Bewusstsein gäbe es für uns nichts, was wichtig sein könnte – folglich kann nichts wichtiger sein als das Bewusstsein selbst.
2. In der Ethik: Der Sentientismus (Pfadfindertum des Mitgefühls)
In der modernen Tier- und Umweltethik gibt es eine ganze Strömung namens Sentientismus (auch Sentiocentrismus genannt).
  • Die zentrale Behauptung: Die Fähigkeit, positive oder negative Erfahrungen (wie Schmerz, Leid, Freude und Glück) subjektiv zu fühlen, ist das wichtigste Kriterium für moralischen Wert.
  • Bekannte Vordenker wie Jeremy Bentham (Begründer des Utilitarismus) prägten dies mit dem berühmten Satz bezüglich Tieren: „Die Frage ist nicht: Können sie denken? Oder: Können sie sprechen? Sondern: Können sie leiden?“ Auch der moderne Philosoph Peter Singer baut seine gesamte Ethik darauf auf.
3. Im Buddhismus und in der Phänomenologie
  • Phänomenologie: Philosophen dieser Richtung betonen, dass alles, was wir über die Welt wissen, auf unserer unmittelbaren, fühlenden und erlebenden Erfahrung (dem sogenannten phänomenalen Bewusstsein) beruht. Es ist das Fundament unserer gesamten Realität.
  • Östliche Philosophien / Buddhismus: Hier gilt das reine, bewusste Gewahrsein oft als der Kern des Seins. Das Erkennen und Kultivieren dieses fühlenden Bewusstseins wird als das höchste Ziel des Lebens angesehen.


wer behauptet, dass das fühlende Bewusstsein das Mächtigste ist ???


Es gibt kein einzelnes, weltbekanntes Standardzitat mit genau diesem Wortlaut, aber die These, dass das fühlende Bewusstsein (oder die Empfindungsfähigkeit / Sentienz) das Mächtigste oder Fundamentalste ist, wird von verschiedenen bekannten Denkern aus Philosophie, Psychologie und Spiritualität vertreten.
Je nachdem, aus welcher Richtung die These stammt, lassen sich folgende Hauptakteure zuordnen:
1. Die spirituelle und psychologische Perspektive
  • Eckhart Tolle: In seinen Lehren und Büchern wie Jetzt! Die Kraft der Gegenwart erklärt er das reine, wertfreie Bewusstsein (das reine „Wahrnehmen“ und „Fühlen“ des Augenblicks) zur mächtigsten Kraft überhaupt. Für ihn ist das Ego (das denkende, bewertende Ich) schwach, während das unkonditionierte, fühlende Gewahrsein das wahre Sein darstellt.
  • David Hawkins: Bekannt für seine „Skala des Bewusstseins“. Er ordnet Emotionen und Bewusstseinszuständen bestimmte Energiewerte zu. Zustände des reinen fühlenden Gewahrseins wie tiefer Frieden oder Erleuchtung gelten dort als die mächtigsten Zustände, die die materielle Welt beeinflussen können.
2. Die philosophische Perspektive (Panpsychismus & Idealismus)
  • David Chalmers & Verfechter des Panpsychismus: Der australische Philosoph David Chalmers prägte das „schwere Problem des Bewusstseins“ (Hard Problem of Consciousness). In Strömungen wie dem Panpsychismus oder dem modernen Idealismus (z. B. auch durch den Physiker und Philosophen Bernardo Kastrup) wird argumentiert, dass das Bewusstsein nicht aus der Materie entsteht, sondern die fundamentale und damit mächtigste Grundsubstanz des Universums ist.
3. Neurowissenschaften und Achtsamkeitsforschung

  • Antonio Damasio: Der berühmte Neurowissenschaftler argumentiert in seinen Büchern, dass das Bewusstsein ohne Gefühle überhaupt nicht existieren kann. Er zeigt auf, dass emotionale und fühlende Prozesse im Gehirn die Evolution des menschlichen Geistes angetrieben haben und jede rationale Entscheidung im Kern steuern.



Die genaue Formulierung, dass das „fühlende Bewusstsein das Mächtigste ist“, lässt sich nicht einer einzelnen, standardisierten historischen Persönlichkeit der Philosophie als Standardzitat zuordnen. Die Idee selbst entspringt jedoch verschiedenen spirituellen Lehren, philosophischen Richtungen und der Metaphysik.
Es gibt verschiedene Denkschulen und bekannte Autoren, die diese These stützen:
1. Radikaler Konstruktivismus & Solipsismus
In der Erkenntnistheorie (z. B. bei René Descartes mit „Cogito ergo sum“) ist das Bewusstsein die einzige unbestreitbare Realität. Alles, was wir über das Universum wissen, existiert für uns nur, weil ein fühlendes Bewusstsein es wahrnimmt. Ohne das Bewusstsein gäbe es keine Bedeutung, weshalb Philosophen wie John Searle es als das Wichtigste in unserem Leben bezeichnen.
2. Moderne Bewusstseinslehrer & Psychologie
  • Eckhart Tolle: In seinen Lehren über Präsenz und Achtsamkeit betont er, dass das reine, nicht wertende Bewusstsein (das Gewahrsein hinter den Gedanken) die mächtigste Kraft im Universum ist, um Leiden aufzulösen.
  • Clinton Callahan / Possibility Management: In Werken wie „Die Kraft des bewussten Fühlens“ wird beschrieben, dass das bewusste, fühlende Erleben die fundamentale Instanz ist, um die eigene Realität zu gestalten und Krisen zu bewältigen.
3. Panpsychismus & Quantenmetaphysik
Einige moderne Denker und Quantenphysiker argumentieren, dass das Bewusstsein nicht aus Materie entsteht, sondern fundamental ist. Wenn das Bewusstsein die Basis von allem ist (wie es auch in den östlichen Philosophien wie dem Advaita Vedanta oder dem Buddhismus gelehrt wird), ist es folglich die mächtigste Kraft überhaupt.



wer behauptet, dass das Bewusstsein das Wichtigste ist ???


Für den zeitgenössischen US-amerikanischen Philosophen John Searle ist das Bewusstsein „der wichtigste Aspekt unseres Lebens“.
Seine Begründung für diese These ist rein logischer Natur: Das Bewusstsein ist die zwingende Voraussetzung dafür, dass wir den Dingen in unserer Welt überhaupt eine Bedeutung beimessen können. Da es ohne Bewusstsein für uns überhaupt nichts Relevantes oder Wichtiges gäbe, kann logischerweise auch nichts wichtiger sein als das Bewusstsein selbst.
Neben Searle gibt es in der Philosophie und Wissenschaft verschiedene Strömungen, die dem Bewusstsein eine fundamentale Rolle zuschreiben:
  • Der philosophische Idealismus: Vertreter wie René Descartes (mit seinem berühmten „Cogito ergo sum“ – „Ich denke, also bin ich“) sahen das Bewusstsein bzw. den Geist als die primäre und einzig unbestreitbare Realität an.
  • Der Panpsychismus: Diese Denkschule geht sogar davon aus, dass Bewusstsein eine fundamentale Eigenschaft des gesamten Universums ist und auf allen Ebenen der Materie existiert.
Hinweis zur Abgrenzung: Gelegentlich wird die Frage auch mit Karl Marx verknüpft, allerdings vertrat dieser genau das Gegenteil. Seine berühmte materialistische These lautet: „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ – für ihn sind also die materiellen und gesellschaftlichen Lebensumstände das Primäre, nicht das Denken selbst.



In der Philosophie und den Neurowissenschaften gibt es verschiedene prominente Denker, die das Bewusstsein als das Wichtigste oder Fundamentale betrachten. Am treffendsten lässt sich diese Behauptung an folgenden Personen und Strömungen festmachen:
  • John Searle (US-amerikanischer Philosoph): Er bezeichnet das Bewusstsein explizit als „den wichtigsten Aspekt unseres Lebens“. Seine Begründung: Das Bewusstsein ist die absolute Voraussetzung dafür, dass wir den Dingen in unserem Leben überhaupt eine Bedeutung beimessen können. Da ohne Bewusstsein nichts für uns wichtig sein kann, gibt es folglich nichts Wichtigeres als das Bewusstsein selbst.
  • René Descartes (Philosoph des Rationalismus): Mit seinem berühmten Ausspruch „Cogito ergo sum“ („Ich denke, also bin ich“) erklärte er das denkende Bewusstsein zur einzig unbestreitbaren Realität und zum unerschütterlichen Fundament allen Wissens.
  • Vertreter des Idealismus: In dieser philosophischen Richtung (z. B. im deutschen Idealismus) wird argumentiert, dass die gesamte erkennbare Realität und Welt letztlich ein Produkt des Geistes oder des Bewusstseins ist.
  • Panpsychismus und die Integrierte Informationstheorie (IIT): Neurowissenschaftler wie Christof Koch oder Physiker/Entwickler wie Federico Faggin („Bewusstsein erschafft Realität“) gehen in modernen Debatten teilweise so weit, das Bewusstsein als eine fundamentale Eigenschaft des Universums anzusehen – ähnlich wie Masse oder elektrische Ladung.
Das Gegenbeispiel aus der Philosophie:
Falls Sie den Satz im Kopf hatten, dass das Bewusstsein eben nicht das Wichtigste oder Bestimmende ist: Karl Marx behauptete genau das Gegenteil. Seine berühmte Kernthese lautet: „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“. Nach Marx sind es die materiellen und wirtschaftlichen Lebensumstände, die das Denken der Menschen formen, und nicht umgekehrt.



wer behauptet, dass das Bewusstsein das Mächtigste ist ???


Die genaue Formulierung, dass das Bewusstsein „das Mächtigste“ ist, lässt sich nicht einer einzelnen historischen Person zuschreiben. Stattdessen wird dieser Gedanke in verschiedenen philosophischen, spirituellen und wissenschaftlichen Strömungen vertreten, die dem Geist die absolute Priorität über die Materie einräumen.
Hier sind die wichtigsten Denkschulen und Denker, die diese Behauptung stützen:
1. Der philosophische Idealismus (Platon, Kant, Hegel)
Im Idealismus gilt das Bewusstsein (oder der Geist) als das primäre Prinzip der Realität.
René Descartes erklärte das Bewusstsein zur einzig unumstößlichen Wahrheit („Ich denke, also bin ich“).

Immanuel Kant zeigte, dass unsere Wahrnehmung der Welt komplett durch die Strukturen unseres eigenen Bewusstseins geformt wird. Die Außenwelt, wie wir sie erleben, ist somit ein Produkt unseres Geistes.
2. Die moderne Quantenphysik und Metaphysik
Einige moderne Wissenschaftler und Denker argumentieren, dass das Bewusstsein eine fundamentale Kraft im Universum ist:
  • Max Planck, der Begründer der Quantenphysik, sagte berühmterweise: „Ich betrachte das Bewusstsein als fundamental. Ich betrachte die Materie als ein Derivat des Bewusstseins.“ Aus dieser Sicht erschafft das Bewusstsein die materielle Welt überhaupt erst.
  • Neurowissenschaftler wie Christof Koch ziehen im Rahmen der Integrated Information Theory (IIT) in Betracht, dass das Bewusstsein eine grundlegende, machtvolle Eigenschaft der gesamten Wirklichkeit sein könnte (Panpsychismus).
3. Östliche Philosophien und Buddhismus
Im Buddhismus (z. B. in den Lehren der Yogacara-Schule oder im Nichiren-Buddhismus) wird gelehrt, dass alles, was wir erleben, aus verschiedenen Schichten des Bewusstseins entspringt. Das Bewusstsein gilt hier als die mächtigste Instanz, da die Reinigung oder Veränderung des eigenen Geistes die gesamte wahrgenommene Realität und das eigene Schicksal (Karma) verändert.
4. Die „New Thought“-Bewegung und moderne Spiritualität
In der modernen Manifestations- und Coaching-Kultur (wie dem Gesetz der Anziehung oder den Lehren von Neville Goddard) wird das Bewusstsein als die ultimative, schöpferische Kraft dargestellt. Die zentrale Prämisse lautet hier: „Bewusstsein ist die einzige Realität“. Demnach steuert das Bewusstsein das Unterbewusstsein und formt direkt die materiellen Lebensumstände.

Hinweis: Das genaue Gegenteil behauptete übrigens Karl Marx. Er stellte sich gegen den Idealismus und prägte den berühmten Satz: „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ – er sah also die materiellen und wirtschaftlichen Umstände als das Mächtigste an.



Die Vorstellung, dass das Bewusstsein die mächtigste Kraft oder das grundlegende Fundament des Universums ist, wird von verschiedenen Denkern aus Philosophie, Quantenphysik, Neurowissenschaften und Spiritualität vertreten. Da es kein einzelnes, historisch geschütztes Zitat mit genau diesem Wortlaut gibt, teilt sich diese Behauptung auf mehrere prominente Strömungen auf:
1. Die Vertreter des „Idealisierung und Panpsychismus“ (Philosophie)
  • Max Planck (Physiker): Der Begründer der Quantenphysik sagte berühmt: „Ich betrachte das Bewusstsein als fundamental. Ich betrachte die Materie als ein Derivat des Bewusstseins.“ In diesem Sinne ist das Bewusstsein mächtiger als die physische Materie, weil es diese überhaupt erst erschafft.
  • Amit Goswami (Quantenphysiker): Er vertritt in seinem Werk Das bewusste Universum die These, dass das Universum nicht aus Materie, sondern komplett aus Bewusstsein besteht.
  • René Descartes: Er sah das Bewusstsein („Cogito, ergo sum“) als die einzige unumstößliche, absolute Realität an, auf der alles andere Wissen aufbaut.
2. Moderne Neurowissenschaften (IIT-Theorie)
  • Christof Koch & Giulio Tononi: Mit ihrer Integrated Information Theory (IIT) argumentieren sie, dass Bewusstsein eine fundamentale Eigenschaft des Universums sein könnte (ähnlich wie Masse oder Ladung). Koch beschreibt Bewusstsein als eine eigenständige „kausale Kraft“.
3. Spiritualität und östliche Philosophien

  • Im Hinduismus (Advaita Vedanta) und Buddhismus gilt das reine, universelle Bewusstsein (Brahman oder Chitta) als die höchste, alles durchdringende und mächtigste Realität, während die materielle Welt nur eine Illusion (Maya) darstellt.
  • Im modernen „Gesetz der Anziehung“ (z. B. durch Autoren wie Neville Goddard oder die „The Secret“-Bewegung) wird behauptet, dass das menschliche Bewusstsein die mächtigste Kraft zur Formung der eigenen Realität ist.


Neville Goddard


Drew Goddard 


Link anklicken: https://aksoygedichte.blogspot.com/2026/09/drew-goddard.html?m=1



Was sagte Rudolf Steiner über das Bewusstsein ???


Rudolf Steiner sah das Denken als den hellsten und klarsten Punkt des menschlichen Bewusstseins an, durch den wir uns selbst und die Welt erkennen.
Grundlagen des Bewusstseins
  • Denken als Selbsterkenntnis: Wenn der Mensch sein Denken beobachtet, wird sein eigenes inneres Wesen zum Gegenstand. Menschliches Bewusstsein ist für Steiner immer auch Selbstbewusstsein.
  • Aktives Erleben: Gedanken werden nicht von außen in den Kopf eingespeist; sie entstehen durch eine aktive, innere Tat des Menschen.
  • Die Seele und der Körper: Im gewöhnlichen Bewusstsein greift die Seele auf den physischen Körper zurück, der ihr die Vorstellungsbilder widerspiegelt.
Die Entwicklung höherer Bewusstseinsformen
Steiner war überzeugt, dass sich das Bewusstsein weiterentwickeln kann und stufenartig aufgebaut ist:
  • Imaginatives Bewusstsein: Die Seele erlebt ihren eigenen feinstofflichen ätherischen Organismus.
  • Inspiriertes und intuitives Bewusstsein: Durch meditative Schulung und Willensübungen kann der Mensch noch tiefere geistige Schichten der Welt und des Kosmos erschließen.
  • Bewusstseinsseele: In dieser Kulturepoche lernt der Mensch, Ideen und Gedanken nicht mehr nur passiv hinzunehmen, sondern sie als eigene seelische Hervorbringung zu begreifen.



Für den Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, ist das menschliche Bewusstsein kein statischer Zustand und kein reines Produkt des Gehirns. Stattdessen verstand er es als eine dynamische, entwicklungsfähige Kraft, die eng mit der geistigen Welt und der Evolution der Menschheit verknüpft ist.
Steiners Aussagen zum Bewusstsein lassen sich in drei Kernbereiche unterteilen:
1. Das Alltagsbewusstsein: Ein Spiegelprozess
Im gewöhnlichen Tagesbewusstsein (auch „Gegenstandsbewusstsein“ genannt) ist der Mensch laut Steiner auf seine physischen Organe angewiesen.
  • Das Gehirn als Spiegel: Das Gehirn erzeugt das Bewusstsein nicht selbst, sondern funktioniert wie ein Spiegel. Die Seele taucht in den Organismus ein, und das Gehirn reflektiert die geistig-seelische Aktivität in Form von Vorstellungsbildern.
  • Subjekt und Objekt: Durch das Denken trennt der Mensch im Alltag strikt zwischen sich selbst (dem denkenden Subjekt) und der Außenwelt (den beobachteten Objekten). Erst durch diese Trennung entsteht das menschliche Selbstbewusstsein.
  • Klarheitsstufen: Steiner bezeichnete das Denken als den „hellsten Punkt unseres Bewusstseins“ (Wachzustand). Das Fühlen entspricht für ihn eher einem halb bewussten Traumzustand, während das Wollen (der Wille) tief im Unbewussten (Schlafzustand) verankert ist.
2. Die Evolution des Bewusstseins (Die Bewusstseinsseele)
Steiner vertrat eine kulturhistorische Evolutionstheorie des Geistes. Er betonte, dass sich das menschliche Bewusstsein über Epochen hinweg drastisch verändert hat:
  • Früheres Bewusstsein: In alten Zeiten (z. B. der griechisch-lateinischen Epoche) erlebten Menschen Gedanken noch als etwas, das ihnen von der geistigen Welt eingegeben wurde.
  • Die heutige Epoche: Wir leben heute (seit dem 15. Jahrhundert) im Zeitalter der Bewusstseinsseele. Das Merkmal dieser Epoche ist, dass der Mensch Gedanken und Wahrnehmungen als etwas völlig Eigenes, selbst Hervorgebrachtes erlebt. Dies führt zu maximaler individueller Freiheit, aber auch zu Isolation und Materialismus.
3. Höhere Bewusstseinsstufen (Das erweiterte Bewusstsein)
Ein zentraler Aspekt von Steiners Lehre ist, dass das Alltagsbewusstsein durch gezielte geistige Schulung und Meditation erweitert werden kann, um die unsichtbare, geistige Welt real wahrzunehmen. Er unterschied dabei drei höhere Stufen:
StufeCharakteristik laut Steiner
Imaginatives BewusstseinDie Seele löst sich vom physischen Körper. Geistige Wahrheiten werden in bildhaften, lebendigen Imaginationen (Metaphern/Bildern) geschaut.
Inspiriertes BewusstseinDas Erreichen einer reinen Gedanken- und Klangwelt. Man nimmt die inneren Zusammenhänge und das „Sprechen“ der geistigen Wesenheiten wahr.
Intuitives BewusstseinDie höchste Stufe. Der Übende verschmilzt direkt mit dem geistigen Wesen eines anderen Objekts oder Wesens und erlangt dadurch vollständiges, einswerdendes Wissen.
Zusammenfassend sagte Steiner, dass das Bewusstsein ein Werkzeug ist, mit dem sich der Mensch erst aus der geistigen Welt herauslöst, um ein freies „Ich“ zu werden – mit dem Ziel, sich später im vollen Bewusstsein wieder mit der geistigen Welt zu verbinden.







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.