Erde

Sonntag, 26. April 2026

Erinnerungen an die Zukunft

           Erinnerungen an die Zukunft 


Die Zukunft ändert sich pro Sekunde 1.000 fach 


Wenn alle meine Projekte auf meinem ganzen Blog umgesetzt werden, ändert sich die Zukunft in Richtung zum guten und positiven bis zu 25 %


Dynamische, wandelnde, verändernde Zukunft  


Zum Teil haben wir das Schicksal selbst in der Hand ✋️ 


In den Werken von Antonio R. Damasio beschreibt der Begriff „Erinnerung an die Zukunft“ (oft auch als Memory of the Future bezeichnet) die Fähigkeit des Gehirns, vergangene Erfahrungen zu nutzen, um zukünftige Szenarien zu simulieren und emotional zu bewerten.
Damasio nutzt dieses Konzept vor allem im Zusammenhang mit seiner Theorie des autobiographischen Selbst und der erweiterten Bewusstheit.
Wie wir denken, wie wir fühlen | Antonio Damasio | Hanser
The Feeling of What Happens: Body, Emotion and the Making of ...
Kernpunkte des Konzepts
  • Antizipation durch Erfahrung: Das Gehirn speichert nicht nur Fakten, sondern auch die mit ihnen verbundenen Gefühle (somatische Marker). Diese erlauben es uns, eine „Erinnerung“ an eine noch nicht eingetretene Zukunft zu erschaffen, indem wir Handlungsoptionen vorab „fühlen“.
  • Autobiographisches Selbst: Erst durch die Verknüpfung von gelebter Vergangenheit und antizipierter Zukunft entsteht laut Damasio ein stabiles Identitätsgefühl. Wir definieren uns also genauso sehr über unsere Pläne und Hoffnungen wie über unsere Geschichte.
  • Entscheidungsfindung: Die „Erinnerung an die Zukunft“ fungiert als ein Simulator. Bevor wir handeln, ruft das Gehirn ähnliche vergangene Situationen auf, um die Konsequenzen der Zukunft emotional vorherzusagen und uns so bei komplexen Entscheidungen zu leiten.
Das Konzept wird ausführlich in seinen Büchern Ich fühle, also bin ich und Selbst ist der Mensch erläutert.
Möchtest du mehr über die Rolle der somatischen Marker bei diesem Prozess erfahren?



Der Begriff „Erinnerung an die Zukunft“ wird im Zusammenhang mit Arthur Janov oft metaphorisch oder fälschlich verwendet, da sein bekanntestes theoretisches Konzept eigentlich „Imprints“ (Prägungen) lautet. Janovs Kernbotschaft ist, dass traumatische Erlebnisse aus der frühesten Kindheit oder sogar aus der Zeit vor der Geburt als biologische „Erinnerungen“ im Körper gespeichert werden und so die gesamte Zukunft eines Menschen unbewusst determinieren.
Hier sind die zentralen Punkte seiner Theorie:
  • Der Urschmerz (Primal Pain): Janov geht davon aus, dass unterdrückte Bedürfnisse (wie der Schrei nach Liebe oder Nahrung) einen tiefen Schmerz hinterlassen. Dieser Schmerz wird im Nervensystem „eingraviert“ (Imprint).
  • Bestimmung der Zukunft: Diese frühen Prägungen fungieren laut Janov wie ein „geheimes Drehbuch“. Sie steuern das spätere Verhalten, die Partnerwahl und sogar die Entstehung von Krankheiten. In diesem Sinne ist das Trauma eine „Erinnerung“, die die „Zukunft“ bereits festgelegt hat, solange sie nicht gefühlt wurde.
  • Die Primärtherapie: Bekannt geworden durch sein Buch „Der Urschrei“ (The Primal Scream), zielt seine Methode darauf ab, diese frühen Schmerzen durch kathartisches Wiedererleben (Schreien, Weinen) aufzulösen. Erst durch das Fühlen des Schmerzes wird die „Zukunft“ von der Last der Vergangenheit befreit.
Hinweis: Der Titel „Erinnerungen an die Zukunft“ stammt ursprünglich von Erich von Däniken, wird aber in der Psychologie manchmal assoziativ genutzt, um zu beschreiben, wie alte Traumata als Schablone für zukünftige Erwartungen dienen.
Interessieren Sie sich für die praktische Anwendung der Urschreitherapie oder für Janovs spätere Erkenntnisse zum vorgeburtlichen Bewusstsein?
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Erinnerungen an die Zukunft (Film)

Dokumentarfilm von Harald Reinl nach Erich von Däniken (1970)

Erinnerungen an die Zukunft ist ein deutscher Dokumentarfilm von Harald Reinl aus dem Jahr 1969 und basiert auf dem gleichnamigen Buch von Erich von Däniken. Der Film war 1971 für den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.[1] Die Erstaufführung war am 26. April 1970 in der Bundesrepublik und am 20. April 1973 in der DDR. Im Jahr 1986 erfolgte die Veröffentlichung einer überarbeiteten Fassung, mit neuen Kommentaren.

In dem Dokumentarfilm, der mit wissenschaftlichem Anspruch auftritt, geht Erich von Däniken der Frage nach, ob in vergangenen Zeiten außerirdisches Leben auf der Erde gelandet ist und dabei Spuren hinterlassen hat. Dazu nimmt er den Zuschauer mit auf eine Reise zu verschiedensten antiken Bauwerken und Steinzeichnungen rund um die Welt. Gezeigt werden unter anderem Pyramiden in Ägypten, Felsenmalereien in der SaharaSteinskulpturen wie die Moais auf der OsterinselAzteken- und Mayabauten in Mittel- und Südamerika sowie die Linien in der Ebene von Nazca.

Tenor seiner Erläuterungen ist, dass viele Bauten vergangener Zeiten nicht ohne die Hilfe „Fremder“ hätten entstehen können, da sie auch in heutiger Zeit mit modernster Technik nur unter enormem Aufwand zu bewerkstelligen wären. Bilder dieser Fremden seien von den antiken Hochkulturen in vielen Zeichnungen, Statuen oder Fresken festgehalten worden und bis heute erhalten geblieben. Däniken zieht den Schluss, dass viele Götter alter Kulturen in Wahrheit ebendiese Fremde waren, die einst aus den Tiefen des Weltalls kamen.

Kritiken

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„Die filmische Illustration erfolgte ohne eigene Ausdeutung, überlässt dem Zuschauer die eigene Stellungnahme. Ein Reisebericht, der zur Diskussion um das Thema anregen wird, eine Freude vor allem für die Science-Fiction-Fans.“

– Evangelischer Film-Beobachter. Kritik Nr. 184/1970

„Fragwürdig nicht nur durch pseudo-wissenschaftliche Argumentation, sondern auch durch den Versuch der Manipulation des Zuschauers.“



Link anklicken: https://de.wikipedia.org/wiki/Erinnerungen_an_die_Zukunft_(Film)





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