Wer ist Ömer ???
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Interessant ...
Wusste ich nicht ...
Sind meine Familie Schiiten oder Sunniten oder sonstwas ???
Ich weiß es nicht ???
Die Türken glauben an das, was die sunnitischen Hanafi Khoja sagen: Sie verehren (die Iraner glauben an den Koran der schiitischen Sekte)
Wir sind Sunniten !!!
Ich bin nicht religiös !!!
Mein Name:
Herr
Ömer Lütfü Aksoy
Wer war Ömer in religiöser, islamischer Sicht ???
Aus religiöser, islamischer Sicht ist Ömer (arabisch ʿUmar ibn al-Chattāb) eine der bedeutendsten und einflussreichsten Persönlichkeiten der gesamten Islamgeschichte. Im traditionellen sunnitischen Islam nimmt er eine zentrale Rolle ein und wird mit dem Ehrentitel al-Fārūq („der die Wahrheit von der Lüge unterscheidet“) gewürdigt
Seine religiöse und historische Bedeutung stützt sich vor allem auf folgende Kernbereiche:
1. Der zweite der „rechtgeleiteten Kalifen“
Nach dem Tod des Propheten Mohammed und der kurzen Regierungszeit von Abu Bakr wurde Ömer im Jahr 634 n. Chr. zum zweiten Kalifen (Nachfolger) ernannt. Er regierte zehn Jahre lang (bis zu seiner Ermordung 644) und prägte das islamische Staatswesen entscheidend. Er führte zudem den Titel Amir al-Mu'minin („Führer der Gläubigen“) ein
2. Sinnbild für absolute Gerechtigkeit
Im kollektiven Gedächtnis der Muslime gilt Ömer als das ultimative Symbol für Gerechtigkeit, Unbestechlichkeit und Askese. Überlieferungen zufolge lebte er trotz der enormen Macht und des Reichtums des wachsenden islamischen Reiches extrem bescheiden, trug geflickte Kleidung und achtete penibel darauf, dass kein Bürger ungerecht behandelt wurde
3. Eine Säule der Stärke für die frühe Gemeinde
Vor seiner Konvertierung war Ömer ein erbitterter und gefürchteter Gegner der Muslime. Seine dramatische Bekehrung – ausgelöst durch das Hören von Koranversen, die seine Schwester rezitierte – gilt im Islam als historischer Wendepunkt. Der Prophet Mohammed hatte zuvor gebetet, Gott möge den Islam durch Ömer stärken. Durch seinen Übertritt trauten sich die Muslime erstmals, ihren Glauben öffentlich an der Kaaba in Mekka zu praktizieren
4. Religiöse und administrative Reformen
Unter Ömers Herrschaft entwickelte sich die junge Gemeinde zu einem Weltreich. Er führte fundamentale Neuerungen ein, die bis heute den islamischen Alltag bestimmen:
- Der islamische Kalender: Er führte die islamische zeitrechnung ein, die mit der Auswanderung (Hidschra) des Propheten nach Medina beginnt
- Das Tarawih-Gebet: Er institutionalisierte das gemeinsame rituelle Nachtgebet während des Fastenmonats Ramadan
- Rechtsordnung und Verwaltung: Er setzte Richter (Qadis) ein, gründete soziale Wohlfahrtssysteme (staatliche Renten und Kassen für Arme) und organisierte die Verwaltung der eroberten Gebiete
5. Enge familiäre und spirituelle Nähe zum Propheten
Ömer gehörte zu den Sahaba (den Gefährten des Propheten) und war einer der zehn Gefährten, denen bereits zu Lebzeiten das Paradies versprochen wurde (al-Aschara al-Mubaschara). Seine spirituelle Nähe zum Propheten wurde auch familiär gefestigt: Seine Tochter Hafsa war eine der Ehefrauen Mohammeds. In vielen Hadithen (Prophetenüberlieferungen) wird Ömer für seinen Scharfsinn gelobt; mehrmals offenbarte Gott Koranverse, die Ömers zuvor geäußerte Meinung bestätigten
Konfessionelle Besonderheit (Schiitische Sicht)
Während Ömer im Sunnismus (der weitaus größten Strömung im Islam) als Lichtgestalt und Vorbild verehrt wird, ist die Sicht im Schiismus historisch bedingt distanziert bis kritisch. Aus schiitischer Sicht stand der Cousin und Schwiegersohn des Propheten, Ali ibn Abi Talib, die legitime Nachfolge nach dem Propheten zu. Schiiten sehen in den ersten Kalifen daher Amtsträger, die Alis Vorrang missachtet haben
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