Die knappen Erinnerungen an das Grauen
Ich wohne seit 2017 - 2026 in Berlin Bezirk Spandau in der Wohngemeinschaft beim Träger "Ginko"
Wenn ich mal später eine eigene Wohnung haben sollte und dort dann 2 Jahre lang schon wohnen sollte und mich versuche zurück zu erinnern, was ich 9 Jahre lang alles bei Ginko gemacht habe
Dann habe ich bestimmt insgesamt leider nur 15 - 20 Erinnerungen
Alles andere wurde in den 9 Jahren verdrängt
Warum ???
Weil es das Grauen war, dort zu wohnen
Sicherlich hat man scheinbar Halt und Trost gefunden, dass das Personal da war
Aber auch Zigaretten geben mir scheinbar Halt und Trost, dass da war
Illusion an Geborgenheit
Beides giftig
Die tägliche Angst in der Wohngemeinschaft diente dazu, damit ich keine Gefahr sein sollte
Wenn ich in der neuen Wohnung bin und zurück denke an die Wohngemeinschaft, dann ist die Wohngemeinschaft ein schwerst depressiver Ort und Erinnerung
Es gab zumindest nur deswegen Leben in der Wohngemeinschaft, weil ich selbst ein lebendiger, hochintelligenter Zeitgeist war
In der Wohngemeinschaft mit täglicher Angst vor Psychopharmaka und Angst vor Mikrowellen und Angst vor Zombies und Monstern und Angst vor Schizophrenen Leuten und Angst vor dem perversen Geheimdienst - das war alles das absolute Grauen
Das Grauen wird einfach verdrängt später, es war keine gute Verarbeitung und nicht heilsam das Erlittene und nicht heilsam das Verdrängte
All die Bewohner waren richtige Arschlöcher, werde ich später denken
Das ganze Personal waren richtig schwerst geistig Behinderte, werde ich später denken
Während ich Depression und Liebeskummer hatte
Während ich meine Träume und Wünsche und Sehnsucht nicht erfüllen konnte
Es war ein vergeudetes Leben
Sinnlos
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